Frauenfrühstück – Pfarrer Engert erzählt von seiner Fahrt nach Rom

Nach einem Gottesdienst trafen sich 40 Frauen, um beim gemeinsamen Frühstück den Reiseberichten von Pfarrer Andreas Engert zu lauschen. Ganz analog erzählte er von einer länger zurückliegenden Reise nach Rom und ließ die ewige Stadt mit Dias lebendig werden.

Die Zuhörerinnen lernten die vier Hauptkirchen Roms kennen, allen voran den Petersdom mit dem Grab des Hl. Petrus. Sie erfuhren, dass die Gebeine, die dem Hl. Petrus zugeschrieben werden, tatsächlich aus der Zeit stammen, zu der Petrus gelebt hatte. Die Ausmaße der riesigen Kuppel, die Michelangelo geschaffen hat, waren auf den Dias nur zu erahnen. Auch Santa Maria Maggiore, Sankt Paul vor den Mauern und die Lateranbasilika gehören zu den Hauptkirchen Roms. Eine Basilika war zu Zeiten des römischen Reiches keine Kirche, sondern eine große und prächtig ausgestattete Markthalle, wo auch die Gerichtsbarkeit ausgeübt wurde, wie der Referent ausführte. Die Christen hatten die Bauform für ihre Kirchen übernommen. Heute ist eine Basilika ein Ehrentitel für Kirchen von besonderer Bedeutung.

Nicht nur geistliche Orte, sondern auch das Forum Romanum, das Marcellustheater und das Rathaus mit dem angrenzenden Standesamt, wozu der Referent eine persönliche Anekdote beisteuerte, bestaunten die Teilnehmerinnen, wie noch viele römische Profanbauten, wie die Säule des Kaisers Marc Aurel. Alle waren sich einig, dass Rom eine oder auch mehrere Reisen wert sei. Lieselotte Feller bedankte sich bei Engert mit einem Blumenstrauß und lud zum nächsten Frauenfrühstück ein.